DER ULTIMATIVE FEUCHTIGKEITS KICK FÜR DIE HAUT

Vor kurzem habe ich einen Artikel zum Thema „Korean Skincare“ gelesen. Koreanische Pflegeprodukte sind für meinen Hauttyp leider ungeeignet – zu viele, wohl hochwertige Inhaltsstoffe, die wieder vermehrt zu Pickelbildung bei mir führen. Trotzdem war ich von einer kleinen Besonderheit wirklich begeistert. Die Koreanerinnen benutzen im Unterschied zu uns Europäerinnen in ihrer täglichen Pflegeroutine bis zu 10 verschiedene Produkte, die sie übereinander auftragen. Diese Methode bezeichnet man als Layering. Da würde meine Haut schon nach der 3. Schicht rebellieren! Das Interessante ist nun nicht die Vielzahl der verwendeten Produkte, sondern die Technik an sich.

DAS PRINZIP

Beim Layering werden die Produkte in einer speziellen Reihenfolge aufgetragen. Und zwar zuerst das wässrigste Produkt – bei den Koreanerinnen meist ein Gesichtswasser – welche ja bekanntlich ölfrei sind. Danach folgt meist ein Serum – wieder wässrig, mit geringem Ölanteil, also eine Öl-in-Wasser-Emulsion - und zum Schluss die eigentliche Creme mit dem höchsten Fettanteil, verglichen mit den anderen Produkten. Wie ölhaltig die letzte Schicht sein soll, hängt natürlich vom individuellen Hauttyp ab. Zwischen den einzelnen Schichten wartet man ca. 2-5 Minuten, bis auch alles schön in die Haut eingezogen ist.

 

Warum machen die Koreanerinnen das? Sie wollen ihrer Haut genügend Feuchtigkeit zuführen!

 

Nun ist mir die koreanische Pflegeroutine, vor allem wegen der Vielzahl an Produkten, viel zu aufwendig. Deshalb habe ich die Idee mit dem Layering für den ultimativen Feuchtigkeitskick für mich persönlich abgewandelt und bin vom Ergebnis begeistert. Und so gehts:

 

 

Ich verwende nur je EIN Gesichtswasser und EIN UNRAFFINIERTES ÖL – zur Zeit Zeit meistens Tamanu Öl oder Hanf Öl – je nach Hauttyp und persönlichen Geschmack – das muss jeder für sich ausprobieren. Es funktioniert auch mit Tagescreme.

 

Ein klassisches Gesichtswasser enthält nun zwar als Hauptbestandteil Wasser, allerdings in den meisten Fällen auch Alkohol, Duftstoffe und Pflegestoffe. Für meine Haut wäre so ein wässriger Cocktail jedenfalls viel zu reichhaltig.

 

Anstelle eines solchen Gesichtwässerchens würde sich natürlich auch stinknormales Leitungswasser eignen. Bei uns ist das Leitungswasser jedoch sehr kalkhaltig (hart) und dieser Kalk trocknet wiederum Haut und Haare aus. Aus diesem Grund benutze ich am liebsten Rosenhydrolat oder Aloe Vera pur.

ANLEITUNG

1. Schicht

Wasser

2. Schicht

ca. 5 Tropfen Wasser, 1 Tropfen Öl oder Creme

Öl und Wasser in den Händen vermischen und auftragen und 1-4 Minuten abwarten bis es eingezogen ist.

3. Schicht

4 Tropfen Wasser und 2 Tropfen Öl bzw. Creme wie oben beschrieben auftragen.

Bei einigen Leuten/Häuten werden 2-4 Schichten reichen, bei trockener Haut können es auch mehr werden.

 

Wie erkennt man dass die Haut ausreichend durchfeuchtet ist?

 

Ganz einfach, kein Spannungsgefühl mehr! Die Haut sieht gesund aus und fühlt sich einfach wunderbar an.

 

 

Alternativ kann das Wasser/Hydrolat auch auf die Haut gesprüht werden. Das ist vor allem im Sommer sehr angenehm erfrischend.

 

Als Gesichtswasser eignet sich

Leitungswasser

 

Hydrolate (Rosen, Lavendel uva.)

 

Aloe Vera pur (am besten frisch)

Öle für den Feuchtigkeits Kick

Kusuma Öl

 

Hanf Öl

 

Argan Öl

 

Tamanu Öl

 

Kakaobutter

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