DER ULTIMATIVE FEUCHTIGKEITS KICK FÜR DIE HAUT.

Der neueste Trend auf dem Kosmetikmarkt heißt: Korea. Beauty Bloggerinnen aus aller Welt teilen ihre Erfahrungen mit koreanischen Produkten. Und auf Instagram posten koreanische Girls ihre „Glass Skin“ – ebenmäßige, makellose Haut mit einem wundervollen Glanz.

 

Koreanische Kosmetikprodukte sind für meinen Hauttyp leider ungeeignet – zu viele, wohl hochwertige Inhaltsstoffe, die wieder vermehrt zu Pickelbildung bei mir führen. Trotzdem war ich von einer kleinen Besonderheit wirklich begeistert. Die Koreanerinnen benutzen im Unterschied zu uns Europäerinnen in ihrer täglichen Pflegeroutine bis zu 10 verschiedene Produkte, die sie übereinander auftragen. Diese Methode bezeichnet man als Layering. Da würde meine Haut schon nach der 3. Schicht rebellieren. Das Interessante ist nun nicht die Vielzahl der verwendeten Produkte, sondern die Technik an sich.

DAS LAYERING-PRINZIP

Beim Layering werden die Produkte in einer speziellen Reihenfolge aufgetragen. Und zwar zuerst das wässrigste Produkt – bei den Koreanerinnen ein Gesichtswasser. Danach folgt ein wässriges Serum mit geringem Öl-Anteil, also eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Und zum Schluss die eigentliche Creme mit dem höchsten Fettanteil. Wie ölhaltig die letzte Schicht sein soll, hängt natürlich vom individuellen Hauttyp ab. Zwischen den einzelnen Schichten wartet man zirka 2 bis 5 Minuten, bis die Pflegestoffe in die Haut eingezogen sind.
 
Warum machen die Koreanerinnen das?
Sie wollen ihrer Haut genügend Feuchtigkeit zuführen.
Nun ist mir die koreanische Pflegeroutine, vor allem wegen der Vielzahl an Produkten, viel zu aufwendig. Deshalb habe ich die Idee mit dem Layering für den ultimativen Feuchtigkeitskick für mich persönlich abgewandelt und bin vom Ergebnis begeistert.

Und so geht‘s:

Ich verwende nur ein Gesichtswasser und ein unraffiniertes Öl – zur Zeit TOXFREE Tamanu Öl oder TOXFREE Hanf Öl. Je nach Hauttyp und persönlichem Geschmack kann man die verschiedensten Wasser, Öle und Cremen verwenden. Probieren Sie es einfach aus.
 
Ein klassisches Gesichtswasser enthält nun zwar als Hauptbestandteil Wasser, allerdings in den meisten Fällen auch Alkohol, Duftstoffe und Pflegestoffe. Für meine Haut wäre so ein wässriger Cocktail jedenfalls viel zu reichhaltig.
Natürliches Leitungswasser ist in unseren Breiten sehr kalkhaltig und dieser Kalk trocknet Haut und Haare aus. Aus diesem Grund benutze ich am liebsten TOXFREE Rosenhydrolat oder TOXFREE Aloe Vera Gel.

DAS TOXFREE LAYERING

1. Schicht
Wasser oder Hydrolat
Im Sommer sprühen Sie das Hydrolat einfach auf die Haut auf. Das erfrischt angenehm.

2. Schicht
5 Tropfen Wasser, 1 Tropfen Öl oder Creme
Vermischen Sie Öl/Creme und Wasser in den Händen und tragen Sie es aufs Gesicht auf. Warten Sie 1 bis 2 Minuten, bis es eingezogen ist.
 
3. Schicht
4 Tropfen Wasser und 2 Tropfen Öl bzw. Creme
Vermischen Sie Öl/Creme und Wasser in den Händen und tragen Sie es aufs Gesicht auf. Warten Sie wieder eine  Minute, bis es eingezogen ist.
 
Wie erkennt man, dass die Haut ausreichend durchfeuchtet ist?
Eine gut durchfeuchtete Haut spannt nicht. Sie sieht gesund aus und fühlt sich einfach wunderbar an.

Als Gesichtswasser eignet sich:

Leitungswasser
Hydrolate (Rosen, Lavendel uva.)
Aloe Vera Gel

Öle für den Feuchtigkeitskick:

Tamanu Öl
Hanf Öl
Hagebutten Öl
Kusuma Öl